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Thema ohne neue Antworten

Welche Saiten für Stahlsaiten-Akustik?


Autor Nachricht
Verfasst am: 01. 04. 2007 [15:51]
la_groove
Moderator
Admin
Themenersteller
Dabei seit: 01.04.2007
Beiträge: 21
Hallo nochmal, wichtige Frage:

habe vor ein paar Tagen zum ersten Mal (!!!) die Saiten meiner Yamaha Steelstring gewechselt - grandiose Entscheidung. War mir jedoch bei Kauf der Saiten wegen der Stärke total unsicher...
Habe letztendlich Elixir 10-46 genommen. Ist ja bei E-Gitarre solide Medium-Größe, kommt mir bei der Steelstring aber sehr dünn vor (spielt sich auf einmal von alleine, halt mit weniger "Bottom"...).

Was ist bei Steelstrings dass Spektrum? 11er,12er oder gar 13er?

Was benutzt Ihr?

Viele Grüße
Christian
Verfasst am: 01. 04. 2007 [16:01]
berndkiltz
Admin
Moderator
Dabei seit: 20.03.2007
Beiträge: 437
Hi Christian !

Die Standardstärke für Akustik-Steelstrings ist wohl 12 - 54.
Die waren auch bestimmt bei Deiner Yamaha ab Werk drauf.
10er sind in der Tat für solche Gitarren zu dünn - den Effekt hast Du ja selber gut beschrieben!
Richtig harte Jungs spielen 13er, Leute die mehr Solos spielen und auch viele Hammer ons / Pull offs benutzen, spielen auch mal 11er.
Wobei ich schätze, dass wohl 90% aller "Westerngitarren" mit 12er Saiten bestückt sind.
Also - leider nochmal abmachen und 12er drauf...

Gruß Bernd Kiltz.

Bernd Kiltz
Gitarrist
Site Admin
www.guitarsolos.tv
Verfasst am: 26. 09. 2010 [22:12]
ReinerEz
Dabei seit: 11.07.2009
Beiträge: 99
Hi!

Ich hab mir nun ebenfalls eine Akustikgitarre zugelegt und bin derzeit auf der Suche nach den optimalen Saiten. Welche von Werk ab drauf waren, weiß ich nicht (ist ne Breedlove Atlas). Momentan habe ich die Elixir Coated drauf, aber irgendwie hauen die mich nicht ganz um - fragt mich nicht warum.

Auf der E-Gitarre bevorzuge ich D'Addarios. Sind die Steelstring von denen zu empfehlen, oder habt Ihr da einen anderen Tipp für mich? Nehmen 11er Saiten sehr viel vom Sound? Bin noch etwas "verwöhnt" von der E-Gitarre und muss mich auf die fetteren Saiten erstmal umstellen.
Verfasst am: 26. 09. 2010 [23:04]
arky
Moderator
Dabei seit: 21.04.2009
Beiträge: 329
Hallo Reiner,
gewöhne Dich lieber an 12er icon_wink.gif Das lohnt sich. Willst Du auf der A-Gitarre groß Bendings spielen oder was? Das ist eher untypisch und wenn, wird meist die Terz bluesmäßig etwas gebendet, sonst kaum. Ich habe 13-56er probiert, die waren mir dann doch zu fett und so viel mehr Sound bringen die gar nicht. Viele Top-Gitarristen spielen auch "nur" 12er und klingen damit sagenhaft.

Zu Saiten kannst Du noch unter "Ausrüstung und Zubehör" im Thread "Wie gut sind coated Strings?" was lesen, da wurde einiges gesagt:
http://www.guitarsolos.tv/forum-show.html?&tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=196

Meine Saiten-Suche habe ich momentan eingestellt. Auf der A-Gitarre benutze ich Elixir, die halten ewig. Vom Sound her finde ich die ausgewogen, aber etwas schlank in den Bässen. Das hängt aber auch immer von der Kombination mit der Gitarre ab. Deine Breedlove - herzlichen Glückwunsch übrigens!! - kenne ich jetzt klanglich nicht. Vielleicht ist die auch eine eher ausgewogen-schlank klingende Gitarre (wie meine Stoll), was ich aber auch gut finde. Bei Aufnahmen wirst Du weniger mit Bass-Mulm zu kämpfen haben. Und wenn Du unbedingt mehr Bass brauchst - entweder beim Mikrofonieren das Mikro dichter platzieren (Nahbesprechungseffekt, je nach Mikrotyp) oder die Bässe über die Saiten-Auswahl beeinflussen. Die Dean Markley Alchemy habe ich einigermaßen bassig im Ohr, aber dafür klangen die in den Tiefen auch etwas weich/undifferenziert, was mir nicht gefallen hat.

Übrigens kann es sein, dass Deine Gitarre nach einer gewissen Einspielzeit von alleine etwas mehr Bässe entwickelt, wäre nicht verwunderlich. Wobei diese Entwicklung eher den guten Instrumenten zuzuordnen ist, zu denen aber Breedlove zweifellos zählt.
Verfasst am: 27. 09. 2010 [16:03]
ReinerEz
Dabei seit: 11.07.2009
Beiträge: 99
Hey Arky!

Ich muss mich hier doch mal als Weichei outen, denn mir sind 10er auf der E-Gitarre schon zu fett. Von daher ist es nicht ganz leicht mit den 12ern, aber ich hab sie ja noch nicht lange und die Eingewöhnungsphase ist noch nicht vorbei. Bendings hatte ich damit nicht vor. Ich experimentierte damit etwas rum, doch wies mich die Gitarre schnell in meine Schranken icon_wink.gif

Stimmt, der Thread stammte sogar von mir. Scheinbar muss ich mich an die Elixier doch erst noch ein wenig gewöhnen.

Und danke! Ich kannte Breedlove vorher nicht, aber da bereits das Modell für 800 Euro viele Gitarren, die ein Drittel mehr kosten, in die Tasche steckte, war ich wirklich überzeugt. Hab mich dann aber doch für die Atlas für knapp um die tausend entschieden. Die hat einen dunklen, fetten Sound - geiles Teil.
Verfasst am: 27. 09. 2010 [19:40]
arky
Moderator
Dabei seit: 21.04.2009
Beiträge: 329
Reiner,
10er auf der E-Gitarre sind _mir_ (Hände, Anatomie, Bereitschaft zur Qual...) auch etwas zu fett. Ich habe es immer wieder probiert und bin nach wenigen Wochen/Monaten wieder zu 9ern zurück. Seit ein paar Monaten spiele ich auf 2 Gitarren 9,5er - DAS ist dann tatsächlich eine geniale Sache für solche Weicheier wie wir, haha. Selbst an die 9,5er habe ich mich wochenlang gewöhnen müssen. Jetzt geht's aber super. Man könnte 9,5er auch als Sprungbrett hin zu 10er-Sätzen sehen, aber ich habe wohl meine optimale Stärke gefunden. Auf einer Gitarre habe ich Downtuning drauf (1 Ganzton), das ist was anderes. Dort fühlen sich 10,5-62 (7-String) etwa so an wie die 9,5er im Standard-Tuning. Sie fühlen sich schon "fetter" im engen Sinne an, sind fühlbar dicker. Ich meine aber die Saitenspannung.

Die 9,5er gab es früher nicht so häufig, aber in letzer Zeit ist die Auswahl doch sehr breit geworden. Ich war erstaunt, als ich danach recherchiert hatte. Man hat wirklich die Qual der Wahl. Es ist aber auch die Frage, auf welcher Stärke für die E6 Du landen willst. 44er wäre die linearste Lösung - und funktioniert (bei mir) klasse.

Zurück zur A-Gitarre: Wenn Du sagst, Deine Breedlove klingt dunkel, wären Elixir eher eine Maßnahme, die Gitarre schlanker klingen zu lassen - falls gewollt. Ansonsten würden sich die Elixir klanglich nicht besonders eignen. Ruf' doch einfach bei mehreren Händlern an und lass' Dich beraten, die müssten Ahnung haben. Oder natürlich ausprobieren - auch nicht verkehrt. Mir tut es dann immer weh, wenn ich mit Saiten klanglich nicht zufrieden bin und es mir einerseits zu blöd ist, die wochenlang draufzubehalten - sie gefallen mir halt nicht - und andererseits zu verschwenderisch, sie gleich wieder abzuknipsen. Die Elixir liegen aber klanglich im absoluten Mittelfeld - das meine ich positiv, die sind super ausgewogen, wenn nicht tendenziell leicht brillant (gefällt mir). Es müssten ja nicht unbedingt Coated-Strings sein, dann erweitert sich die Qual der Wahl noch deutlich.



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