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Thema mit vielen Antworten

Ein paar Fragen zum AXE FX


Autor Nachricht
Verfasst am: 17. 06. 2010 [12:28]
miho7070
Dabei seit: 19.05.2009
Beiträge: 11
hallo und guten Morgen,

ja, da sind die Dateien, die ich habe, auch her. Ich bin mal gespannt, wie das klingen wird.

Was mir persönlich auch super gut gefällt, ich spiele zeitweise mit der Akustikgitarre übers Axe. Dazu habe ich nur den Pre-Amp und en paar dezente Effekte, Hall, Chorus, wenig Delay. In Verbindung mit den aktiven RCF kommt das super gut, vorallem wenn man in ner Kirche spielt.
Auf der Bühne hab ich's aber noch nicht verwendet. Ob ich die Akustukgitarre zukünftig überhaupt noch mitnehmen werde, weiß ich noch nicht, da ich mir vom SB in G ne Gitarre mit zusätzlich Piezoabnehmern bauen lasse, denke und hoffe, das wird die A-Gitarre dann ersetzen. Mal hören...

Allen einen lieben Gruß

Michael
Verfasst am: 28. 06. 2010 [15:45]
ReinerEz
Dabei seit: 11.07.2009
Beiträge: 99
"schroeder" schrieb:

Hallo Leute,
YYEEEESSSSS!!! Jetzt habe ich mein eigenes Axe FX Standard. Jetzt werde ich die ganze Sache ein kleines bißchen vertiefen.
Bernd, ich höre in den User-Foren immer wieder, daß das Axe mit IRs noch besser klingt.
Also werde ich mir mal das empfohlene M-Audio MIDI Interface kaufen, um IRs zu laden. Jetzt meine Frage, lohnt sich der Aufwand? Ausserdem habe ich die letzte Firmware glaub´ ich auch noch nicht ´drauf.


Ich lud mir vorgestern die Redwirez IR für Marshall Amps runter. Also nicht die Vintage sondern die "neueren" (ihr wisst was ich meine), und ich muss sagen das diese mich sehr überzeugt haben. Bei den vorgegebenen Standardcabs kam einfach keine an das ran was ich bisher von meinem (Ex-)Marshall kannte. Die Redwirez sind etwas weniger kratzig, also smoother und mehr an dem was ich von Marshall kenne. Da ich außerdem durch das AXE meine Vorliebe für Mesa Boogie entdeckt habe, installierte ich ebenso die Cab für den Rectifier und finde die auch einen deut besser als die (wohl dafür vorgesehene)4x12 Cali, die mir immer etwas ausgehölt vorkam. Natürlich ist das auch immer stark vom Geschmack abhängig, aber da man bei Redwirez ja eine Geld zurück Garantie hat, geht man kaum ein Risiko ein.

Mit der Akustik-IR probiere ich momentan noch etwas rum. Bei einigen Soundsamples die ich fand, klang die relativ gut, doch wirklich umgehauen hat die mich nicht.
Verfasst am: 06. 07. 2010 [19:28]
Mathias
Dabei seit: 06.07.2010
Beiträge: 2
Hallo, ich bin auch seit einiger Zeit Axe-Besitzer. DEN grandiosen Tone habe ich dem Teil auch noch nicht entlocken können. Wohl zwischenzeitlich brauchbare Sounds an denen ich aber immer wieder rumschraube. Den fixen "Der ist es jetzt"-Sound für die Ewigkeit konnte ich noch nicht finden.

Auch mit den Stock-Cabs hab ich da so meine Probleme: Für Higainsounds mag ich eigentlich nur die Cali und die German Box. Das ist nicht sehr viel. Ich muss mal schauen, ob ich nicht doch Alternativen von externen IR-Anbietern teste.

Was die Akustik-IRs anbetrifft ist vielleicht dieser Link für einige nützlich. Der User sampelt IRs von Mamabear und Fishman Aura Pedalen: http://www.fractalaudio.com/forum/viewtopic.php?f=15&t=17596

Gruß
Mathias

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.2010 um 19:30.]
Verfasst am: 06. 07. 2010 [21:23]
schroeder
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 20
Hallo Matthias,

NIMM die IRs!!!!
Der Sound ist nochmal eine andere Liga! Ich mische Mesa-Recto boxen mit irgendwelchen 6L6 SM57 IRs.
Die sind alle frei auf der Forumseite von Fractal Audio erhältlich. Ein Kumpel von mir hat von "redwirez" die Mesa Rectifier und die beiden Bogner Überschallmodelle gekauft und ist restlos begeistert. Er sagte mir, das die redwirez-IRs nochmal BESSER klingen sollen! Ich werde sie mir auch kaufen, weil mir gerade im Highgain-Bereich die Stock-Cabs Im Vergleich zu IRs GARNICHT mehr gefallen. Lade dir IRs ins Axe, Matthias! Gerade im Highgain-Bereich ist das Ergebnis von einer anderen Welt!
Wenn ich die redwirez getestet habe, werde ich euch davon berichten!
`n kleiner Tipp schonmal: Royer 121, mit SM57 IRs mischen, klingt UNGLAUBLICH breit und "röhrig"!
Verfasst am: 06. 07. 2010 [21:29]
schroeder
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 20
Es gibt bei "redwirez" übrigens noch die Möglichkeit, die IRs schon fertig gemischt zu bekommen, wie auch immer. Mit gemischt meine ich, daß man die oben erwähnten Royer 121 mit den SM57 (Nur Beispiele) in genau bestimmbaren Verhältnissen mischen kann! Wenn ich das so richtig verstanden habe! Bei den, mit 10 doch sehr begrenzten User-Slots spart man sich da ´ne Menge Speicherplätze. Aber wie gesagt, WIE das jetzt funktionieren soll, weiß ich auch (noch) nicht icon_wink.gif
Verfasst am: 07. 07. 2010 [14:38]
ReinerEz
Dabei seit: 11.07.2009
Beiträge: 99
"Mathias" schrieb:

Hallo, ich bin auch seit einiger Zeit Axe-Besitzer. DEN grandiosen Tone habe ich dem Teil auch noch nicht entlocken können. Wohl zwischenzeitlich brauchbare Sounds an denen ich aber immer wieder rumschraube. Den fixen "Der ist es jetzt"-Sound für die Ewigkeit konnte ich noch nicht finden.


Also bei mir hat es auch extrem viel Zeit verschlungen. Wovon ich mich allerdings verabschiedet habe ist "den" Sound überhaupt zu suchen. Jeder Sound hat seinen speziellen Zweck und deckt nicht alles ab. Ich war auch ewig (drei Wochen mehrere Stunden fast täglich) auf der Suche, plötzlich hat es bei einem Crunch-Sound Klick gemacht und seitdem kann ich das Ganze besser einschätzen. Was ich dabei auch unterlassen habe, ist den Sound nur auf dem Axe zu suchen. Ich spiele gerne mal kleine Riffs ein mit Solo, Rythmusgitarre usw. brenne mir das auf CD und höre mir das im Auto an, auf der Stereoanlage, auf dem PC usw. So lässt sich auch gut beurteilen wie ein Preset letztendlich rüberkommt und vor allem ob es zu den anderen passt. Eins meiner Presets für Rhytmus mochte ich auch nie so wirklich, doch als mir dann auffiel wie geil sich das gedoppelt, gemixt und gepant anhört, war ich einfach nur noch begeistert. Es klang wirklich wie bei einer guten Produktion. Klar, differenziert, druckvoll - das kriegst du mit etwas anderem im Wohnzimmer nie so hin.

Ich denke, dass eines der Probleme die vielen Optionen sind. Sonst hast du einen Amp der so klingt wie man es sich wünscht und gut is. Der Punkt ist beim Axe einfach nicht gegeben. Man arbeitet an einem Sound, ist soweit relativ zufrieden, schaltet auf ein anderes Preset um und plötzlich hört sich das alles wieder nicht so toll an da eine gewisse Gewöhnung eintrat. (der Effekt tritt prinzpiell immer dann ein, wenn die Auswahl enorm ist und man rumswitcht) Aus diesem Grund versuche ich immer bei einem Sound zu bleiben und eine größere Pause einzulegen wenn ich mich einem anderen widme. Wenn ich dann meine Presets beisammen habe spiele ich was ein und kann dann (auf verschiedenen Soundsystemen) sehr leicht feststellen wie sich das ganze im Kontext anhört. Die Werkspresets sind auch eine gute Hilfestellung. Meine Favoriten waren "Smooth" und "East Wes". Diese sind nach wenigen Anpassungen zu meinen Mainsounds gewandert.

Über welche Boxen hörst du dir deine Sounds an? Die persönlichen Hörgewohnheiten spielen hierbei nämlich auch eine enorme Rolle. Man liest recht oft von Usern die bei einem System total vom Axe begeistert waren, und beim anderen erstmal nacharbeiten mussten.

Und nochmal zum Thema IR's. Ich habe dort durchaus welche gefunden dir mir besser gefielen, doch die Behauptung, dass diese den Sound um Welten besser machen würden kann ich nicht unterstreichen. Das mag vllt. bei den alten Firmwares noch eher der Fall gewesen sein, doch kriegt man einen genialen Sound auch so hin.

Lange Rede kurzer Sinn. Das ist jetzt nicht böse gemeint, doch wenn es am Axe nicht klingt liegt es nicht am Gerät. Vllt. musst du nur deine Arbeitsweise bzw. deinen Blickpunkt ändern.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 09.07.2010 um 22:53.]
Verfasst am: 07. 08. 2010 [11:19]
ReinerEz
Dabei seit: 11.07.2009
Beiträge: 99
Hey!

Ich möchte mein Axe als Effektgerät für die DAW nutzen um beispielsweise nachträglich Hall, Delay einzufügen oder ein Signal zu komprimieren. Wie schließe ich es hierfür am sinnvollsten am Interface an?

MfG
Verfasst am: 07. 08. 2010 [11:32]
arky
Moderator
Dabei seit: 21.04.2009
Beiträge: 329
Hallo Reiner,
welches Interface hast Du denn? Es müsste eine A/D/A-Schnittstelle haben, die meist im S/PDIF-Format (sieht aus wie Chinch, ist aber digital) ausgelegt ist. Daneben gibt es noch das professionellere Format AES/EBU (sieht aus wie XLR, ist aber digital). AES/EBU hat gegenüber S/PDIF den Vorteil, dass das Signal symmetrisch geführt wird, außerdem mit größerer Spannung (außerdem andere Impedanz: AES/EBU = 110 Ohm, S/PDIF 75 Ohm). Der Unterschied ist aber insgesamt nicht so drastisch bzw. eigentlich quasi nicht hörbar, wenn die Kabel max. einige Meter lang sind. Dein Interface wird wohl die dig. Chinch-Anschlüsse haben. Die Ins/Outs des Axe-Fx sind ebenfalls in diesem Format, also brauchst Du nur (zwei) ganz normale S/PDIF-Kabel. Du kannst es übrigens auch mal mit analogen Chinch-Kabeln versuchen. Das ist nicht optimal, müsste aber (zur Not) funktionieren. Dasselbe gilt für AES/EBU, auch da habe ich auf Foren gelesen, dass manche damit prima klarkamen, ohne sich spezielle Kabel kaufen zu müssen. Die sind aber recht bezahlbar.

Beim Ausspielen der Signale, die Du bearbeiten willst, schließt Du den Out Deines Interfaces an den Input des Axe-Fx an und dessen Output an den Eingang des Interfaces. Über Deinen Recording-Editor musst Du dann den Eingang des Interfaces auf eine Aufnahmespur legen, das ist dann die Effekt-Spur. Da bei der digitalen Bearbeitung eine (wenn auch geringe) Latenz entsteht, könntest Du die Effekt-Spur probeweise um wenige Millisekunden vorverschieben - falls überhaupt sinnvoll/erforderlich. Da hilft nur ein Hörtest. Oder Du schaust in der Bedienungsanleitung des Axe-Fx nach, mit welcher Latenz das Gerät arbeitet.

Andere Anschlussvarianten sehe ich eigentlich keine. Wenn Du ein separates (Digital-)Mischpult hättest, könnte man das Axe-Fx an einen Effektweg des Pults legen und dann alle Spuren, die (mit demselben Effekt) bearbeitet werden sollen, mit dem gewünschten Effekt-Mischverhältnis belegen. Du wirst aber wahrscheinlich ohne externen Mischer arbeiten.
Verfasst am: 25. 10. 2010 [01:50]
PReedSmith
Dabei seit: 25.10.2010
Beiträge: 2
Hallo in die Runde,
bin neu hier, habe am Samstag ein Axe-Fx ultra bestellt icon_smile.gif mit voraussichtlich fünf Wochen Lieferzeit icon_frown.gif und in der letzten Zeit natürlich viel in den einschlägigen Foren gelesen und trotzdem noch 1000 Fragen. Maßgeblich dabei natürlich (und damit habe ich ganze Nächte verbracht): über was spiele ich denn das Ding dann live?
Stand jetzt ist (das kann sich aber auch noch täglich ändern): Ich werde also mono fahren, als Bühnenmonitor FBT Verve 12ma und auch mono in den Mischer gehen (Rockband, nur Clubgigs). Zu der Monitorlösung gibt es ja tausend Varianten und Meinungen, ich hatte auch mal mit dem QSC K12 geliebäugelt, aber der ist wohl doch etwas zu heavy, was ich so gelesen habe.
Und zu dem ebenfalls sehr gepriesenen SR JAM 150, der mir von verschiedenen Leuten empfohlenen wurde und zu Lösungen mit AER habe ich keine so richtige Meinung, das erscheint mir alles mehr "wohnzimmermmäßig" (ich habe immer nur getriaxt, getriampt und geboogiet ...) icon_wink.gif Aber ich möchte auch keine Lösung mit Gitarrenverstkern oder Enstufen & Boxen auf der Bühne; ich kann und will einfach auch nicht mehr so viel schleppen!
Also jetzt meine Frage: Wer hat Erfahrung insbesondere mit FBT Verve 12ma oder QSC K12 oder auch SR JAM 150. Vielleicht kann auch Bernd was dazu sagen, dessen Videos mich in meiner Kaufentscheidung zum AXE-FX natürlich stark bestärkt haben; ich konnte nur leider nicht checken, was er denn nun wirklich als Verstärker-Lösungen für benutzt).
Danke & Liebe Grüße
Ralf


Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung ...
Verfasst am: 25. 10. 2010 [10:10]
berndkiltz
Admin
Moderator
Dabei seit: 20.03.2007
Beiträge: 437
Hi,

also ich spiele eine KS-Audio CPD1.
Sie hat Biamping, 400/40 Watt, einen 10" Neodym und ist 15 Kilo leicht. Klingt wie ein Studiomonitor... Ist nicht ganz billig (einfach auf ks-audio.com nachschauen), aber jeden Pfennig wert.
Großer Vorteil: Wenn man mit der Box seine Sounds Programmiert, muss der mixer nur noch den Gain einstellen und alles Linear hochfahren.

Noch was zu Mono/Stereo:
Es sei denn man ist Toto oder irgend eine andere große Band, ist Stereo Gitarre Live meiner Ansicht nach absoluter Unsinn. Und wenn doch, würden es nur die Leute in der Mitte richtig geniesen können icon_smile.gif

LG

Bernd Kiltz
Gitarrist
Site Admin
www.guitarsolos.tv



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