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Thema mit vielen Antworten

Ein paar Fragen zum AXE FX


Autor Nachricht
Verfasst am: 17. 03. 2010 [18:12]
schroeder
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 20
Hallo miho,

ich benutze ein IEM von Sennheiser und möchte NIE WIEDER ohne sein. Ich muss dazu sagen, daß ich sehr viel über die Bühne renne und da gibt es nichts genialeres. Allerdings musst du dich erst daran gewöhnen, ich würde also an deiner Stelle erstmal 2-3 mal damit Proben. Ich verwende noch Ultimate Ears Kopfhörer dazu, die mit -20dB eine gute, aber nicht so starke Dämpfung haben, daß du nichts mehr mitbekommst. Aber über das Thema müsste man wohl einen eigenen Fred aufmachen, ne?! OT be-en-det icon_smile.gif

Die Möglichkeiten der AXE erschlagen mich auch ein wenig, die Programmierung der Axe finde ich supereinfach, sehr gelungene Menuführung. Und auch ich kann bestätigen, daß Arky´s Axe VIEL mehr Möglichkeiten hat, als ich jemals nutzen würde...
Verfasst am: 18. 03. 2010 [13:38]
miho7070
Dabei seit: 19.05.2009
Beiträge: 11
hallo schroeder,

ja mein IEM ist auch von Sennheiser und auch die Ohrhörer von Ultimate mit Ohranpassung, allersdings hab ich da noch nichtt so viel Erfahrung mit, habs erst einmal live benutzt und sonst nur im Proberaum, aber dieses Jahr werd ich mich da einschiessen und das nur noch benutzen, aber schön zu lesen, dass man damit so zufrieden sein kann.

Ich bin jetzt mal gespannt, was in Sachen AXE auf der Messe zu hören und zu erfahren ist, hoffe ich krieg da was mit, weil ich ja Donnerstags fahre und da nix von Vorführungen dahingehend zu finden war. Vielleicht liest Bernd ja mit und kann kurz ne Info geben, ob Donnerstags auch was stattfindet.

Ansonsten mal viel Spass beim AXE-Testen und evtl. kann man ja hierüber in Kontakt bleiben

LG Michael
Verfasst am: 18. 03. 2010 [13:46]
arky
Moderator
Dabei seit: 21.04.2009
Beiträge: 329
Der Axe-Fx wird auf dem Gemeinschaftsstand von Siggi Braun ausgestellt. Auf der Siggi-Webseite gibt's unter folgendem Link Infos zu den Messeterminen:

http://www.siggi-braun.com/de/news/events.html

Am Do. spielt ab 10.00 Uhr Alex Beyrodt (paar Stücke), um 12.00 Uhr ist Victor Smolski da - wie's aussieht, leider nicht zum Spielen (Vorstellung seines neuen Signature-Modells #2). Letztes Jahr war noch der dt. Amp-Hersteller Steavens dabei. Ich weiß nicht, worüber Beyrodt diesmal spielen wird, evt. über den Axe-Fx.

Ich gehe am Do. und/oder Fr. auf die Messe. Vielleicht sieht man sich.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.2010 um 13:47.]
Verfasst am: 18. 03. 2010 [14:31]
miho7070
Dabei seit: 19.05.2009
Beiträge: 11
Hallo Arky,

merci für die Info, sowas hatte ich auch gelesen, ich würd doch sagen, dass ich dann mal am Donnerstag um 10:00 Uhr dort am Stand sein werde, vielleicht laufen wir uns ja über die Füße, würde mich freuen.

evtl. bis dahin lG Michael

Verfasst am: 19. 03. 2010 [12:58]
berndkiltz
Admin
Moderator
Dabei seit: 20.03.2007
Beiträge: 437
Hi miho,

donnerstag ist kein guter Tag für Axe FX infos, da ich alles voll mit Terminen habe und überhaupt keine Zeit.
Freitags nach der Vorführung und Samstag den ganzen Tag kann ich Dir gerne alles erklären.
Vieles findest du auch schon in meinen vielen Videos auf Youtube!

LG Bernd.


Bernd Kiltz
Gitarrist
Site Admin
www.guitarsolos.tv
Verfasst am: 19. 03. 2010 [14:06]
miho7070
Dabei seit: 19.05.2009
Beiträge: 11
hallo Bernd,
nun ja, dieses Jahr ist der Besuch der Messe halt auf den Donnerstag gefallen, ich werd auf jeden Fall mal morgens um 10:00 am Siggi-Stand aufwarten, Arky ist Donnerstags ja auch da, vielleicht ist ja ne Minute Zeit sich wenigstens zu begrüßen.
Deine Videos hab ich mir selbstverständlich schon reingezogen, find ich klasse, dass und wie die Reihe aufgebaut ist, bringt einen/mich echt weiter. Du erklärst Knöpfe und Einstellungen, die ich sonst vielleicht gar nicht angefasst hätte, weil ich nicht gewußt hätte, was damit zu tun ist - danke dafür und wenns geht weiter so..... icon_wink.gif
Danke auch für dein Angebot mir nach deinen Terminen zu "helfen", aber leider kann ich nur donnerstags auf der Messe sein. Vielleicht läuft ja hier im Forum jetzt so langsam die Kommunikation derer, die ein AXE nutzen an, aber allzuviele scheint es nicht zu geben. Hier im Saarland z.B. kenn ich niemanden, der eines hat und sich damit beschäftigt. Na, was nicht ist kann ja noch werden, in dem Sinne ein schönes erholsames WE
lG Michael
Verfasst am: 29. 04. 2010 [15:15]
ReinerEz
Dabei seit: 11.07.2009
Beiträge: 99
Jetzt muss ich auch mal ein paar kurze Fragen dazwischenwerfen. Ich hab mir die letzte Tage eine Menge Videomaterial zum AXE FX angesehen, und muss sagen, dass es für meine Zwecke (überwiegend Homerecording welches ich in Zukunft möglichst professionell betreiben will) wohl eine bessere und deutlich vielseitigere Lösung wäre als mein Marshall und UX1. Ich bin ebenfalls Arkys Meinung, dass der POD bei Doppelung im Mix nicht so wirklich fett rüberkommt.
Nur habe ich jetzt noch ein paar Fragen zu dem Thema, da ich mich mit Equipment noch nicht so extrem beschäftigt habe:

- Ist das Ultra deutlich leistungsstärker als das reguläre FX? Fällt das im Alltagsgebrauch so auf?

- Ist der Eingang über ein Audiointerface wie RME die ideale Kombination zum recorden, oder benötige ich da eher etwas anderes um in den Rechner zu gehen?

- Lässt sich damit auch eine Gesangsspur in guter Qualität aufnehmen? (Ich mache hauptsächlich instrumentale Musik, also käme lediglich eine Stimme im Hintergrund u. U. mal vor)

- Sind darauf ebenso Amps für die Bassgitarre zu finden?

Ich hab den Thread nicht voll gelesen... hoffe keine Frage doppelt gestellt zu haben.

MfG
Reiner


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.2010 um 15:33.]
Verfasst am: 29. 04. 2010 [16:11]
arky
Moderator
Dabei seit: 21.04.2009
Beiträge: 329
Hallo Reiner,

Axe-Fx Normal vs. Ultra:
http://www.g66.com/
...und dort auf "Fractal Audio" gehen - da steht ganz oben schon die grobe Beschreibung der Unterschiede. Vermutlich wirst Du den Ultra nicht benötigen - lies' einfach mal, was der gegenüber der Normalversion mehr hat. Die Rechenleistung ist insg. höher und der Ultra kann noch mehr Daten gleichzeitig bearbeiten/Sounds liefern, was aber außer bei Extremanwendungen keinen Unterschied machen müsste. Ich würde Dir meinen Axe-Fx ja zum Test schicken, geht aber nicht icon_wink.gif

Mikros aufnehmen über den Axe-Fx? Das ist wohl problematisch, zumindest hat der Hersteller dies so nicht vorgesehen.

1) Die Inputs sind vom Anschluss her für (Mono-)Klinke ausgelegt, nicht für XLR, wie für Mikros typisch. Dies ließe sich ja noch über Adapter umgehen, aber...

2) Die Inputs sind eben für Instrumentensignale gedacht und der Verstärkungsfaktor wie auch die Impedanz sind dafür nicht ausgelegt. Da kein 3-poliger Anschluss vorliegt und über den dann vorhandenen 3. Pol evtl. benötigte Phantomspeisung zuschaltbar wäre, lassen sich auch keine Mikros betreiben, die Phantomspeisung erfordern. - Höchstens, wenn Du dann externe Phantomspannungs-Geräte nimmst oder die Mikros sowieso mit ihrem externen Netzteil daherkommen. Aber Du kannst es ja mal probieren... Weil die Inputs am Axe-Fx mono sind, wird ein symmetrisches Mikro, das Du direkt oder über einen Adapter über das Klinken-Format in den Axe-Fx fütterst, dort desymmetriert, wobei gleich mal 6 dB Pegelverlust entsteht. Ob dann der Verstärkungsgrad der Input-Regler des Axe-Fx' ausreicht... unwahrscheinlich. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Gerade Gesang gehört zu den extrem dynamischen Signalen, d.h. Du wirst beim Einsingen (oder selbst bei Sprachaufnahmen) unmöglich einen halbwegs gleichmäßigen Pegel beibehalten können. Sobald die Stimme etwas lauter wird, kann es sein, dass der Eingang übersteuert wird. Der Axe-Fx ist aber ein Digital-Gerät - zwar (u.a.) mit Analog-Eingängen, aber das (Analog-)Input-Signal wird ja auf digital gewandelt. Bei zu hohen Pegeln war es das, da digitale Overs schrecklich klingen und so gut wie nicht reparabel sind.

3) Benutze doch gleich eine Mikro-Vorstufe! Preislich geht es sehr erträglich los. Je nach Budget würde ich Dir mindestens ein Mono-, längerfristig oder wenn es finanziell reicht, ein Stereo- bzw. Dual-Mono-Gerät empfehlen. Am besten einen sogenannten Kanalzug (engl. Channel Strip), der außer der Vorverstärkung noch einen meist 3-4-bandigen EQ und einen Kompressor an Bord hat, manchmal sogar noch mehr Funktionen. Diese Geräte lassen sich oft optional mit einer Analog-Digital-Schnittstelle nachrüsten oder haben diese ab Werk integriert (selten). Edle Channel Strips lassen sich dann auch noch nach den Aufnahmen im Mix bzw. beim Premastering einsetzen. Ich empfehle Dual Mono bzw. (schaltbar) Stereo, weil Du dann eben gleich 2 Quellen aufnehmen könntest, was in der Praxis häufig nützlich und manchmal unverzichtbar ist. Z.B., wenn Du eine A-Gitarre per Mikro/Tonabnehmer aufnimmst und gleichzeitig noch singen willst.

Ich schaue mal gleich nach günstigen Vorstufen - da gibt's eine riesige Auswahl - und kann evtl. noch was empfehlen.

NACHDEM Du die Sounds auf dem PC hast, kannst Du den Axe-Fx bzw. dessen Effekte zur weiteren Veredelung verwenden (EQ, Kompressor etc.). Das dann am besten per Digitalverbindung - In/Out steht im S/PDIF-Format (Sony/Phillips Digital Interface) zur Verfügung. (Auch im "noch professionelleren" AES/EBU-Format, aber dort nur der Ausgang).

Audiointerfaces:
Das kommt auf Deinen Bedarf an, also wie viele Spuren gleichzeitig benötigt werden. Nach diesem Kriterium sucht sich jeder das entsprechend "große" Interface aus. 2 Kanäle bzw. Stereo ist hier das Minimum und könnte in Deinem Fall evtl. schon reichen.
Verfasst am: 29. 04. 2010 [16:40]
arky
Moderator
Dabei seit: 21.04.2009
Beiträge: 329
(Weiterhin) Off-Topic, sorry...
Weil z.B. Gesang enorm dynamisch ist, empfiehlt sich gleich bei der Aufnahme zumindest eine "Sicherheits-Kompression", um einen vernünftigen Aufnahmepegel zu erzeugen und die nachfolgenden Signalstufen nicht zu übersteuern.

Mein Tipp bei Kanalzügen:
http://www.thomann.de/de/mindprint_envoice_mkii_inkl_usb.htm
= Mono mit sehr guten Features und super Klang, inklusive Digitaloption, für 499 Euro. Ich habe quasi den großen Bruder x2, den DTC. Der Grundsound müsste sehr ähnlich sein - sehr sauber, rauscharme Verstärkung, nicht steril, aber auch keine enorme Röhren-Färbung - außer Du regelst den Kompressor stark rein. Der EQ ist eher sanft/sehr "musikalisch" (vom DTC zu schließen), was mir aber nur recht ist. Bei vielen günstigen Geräten lohnt sich der Vergleich, weil die Digitaloption oft mit ca./über 200 Euro reinhaut.

Wenn es noch günstiger sein sollte: (Die Behringer-Einstiegsklasse überspringe ich mal - aber nicht falsch verstehen...)
http://www.thomann.de/de/studio_projects_vtb1.htm
= Mono-(Röhren-)Preamp, 144 Euro (in den Hot Deals vom März mit 115 Euro angegeben). Der wäre aber "nur" Mono und auch ohne EQ, Kompression usw., was aber sehr sinnvoll wäre.

Auf Ebay bzw. gebraucht gibt es regelmäßig richtig gute Geräte (tw. ältere Sachen, 80er, 90er Jahre), oft zum Schnäppchenkurs. Falls Du Dich nicht vor 19-Zoll-Geräten fürchtest - mein Kompressor-Tipp wäre der Ashly CL-52E (2-kanalig) - etwas älter, aber sehr gut und transparent. Gebrauchtpreis 100-200 Euro (was sehr OK wäre - es lohnt sich!), aber auch mehr.

Dieser voll ausgestattete Channel Strip macht (in seiner Preisklasse) auch einen guten Eindruck - fehlt aber leider die Digitaloption (bzw. gg. Aufpreis):
http://www.thomann.de/de/presonus_studio_channel.htm

Ich will hier nichts Supergünstiges empfehlen, weil das meist Monogeräte und nur Vorstufen sind. Du müsstest dann sowieso mehrere kaufen. Da kann man gleich erträglich mehr ausgeben und qualitativ um einiges aufsteigen.

Allg. Tipp beim Aufnehmen: den Analog-Eingang im optimalen Arbeitsbereich auspegeln, also noch so weit, dass das Rauschen nicht übermäßig ansteigt und vor der Digitalisierung noch erträglich niedrig ist. Nach der A/D-Wandlung kann der Pegel dann nochmals angehoben werden, was viel rauschärmer ist, als wenn man die analoge Preamp-Stufe zu weit ausgepegelt hätte.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.2010 um 16:45.]
Verfasst am: 29. 04. 2010 [19:14]
ReinerEz
Dabei seit: 11.07.2009
Beiträge: 99
Again what learned icon_wink.gif Also das Teil scheint ja fürs Homerecording wirklich ideal zu sein. Vor allem die Nachbearbeitung der Sounds... eine sehr wichtige Komponente für mich. Ich denke auch, dass mir das reguläre reicht. Mir blutet zwar ein bisschen das Herz wenn ich daran denke, dass ich meinen Marshall dafür verkaufen muss, aber leider frisst die Videoproduktion das restliche Budget auf. Trotzdem werde ich es natürlich vorher noch testen... ist ja ein bisschen viel Kohle für einen Blindkauf.

Gut, Mikro wäre momentan noch nicht so wichtig, aber ich werde deinen Rat beherzigen wenn es soweit ist.

Wegen Interface... also ich nehme ja alle Spuren einzeln auf, und spiele auch alles selbst ein. Gitarre und Bass werden lediglich über die Hardware eingespielt. Schlagzeug erledigt Superior Drummer und die Synthies erledigt dann Spectrasonics Omnisphere - also beides durch Plug Ins.

Denke, dass mir zwei Kanäle da wirklich reichen, wie du schon gesagt hast. Daran würde ja nur das AXE FX kommen, und vielleicht mal der PreAmp fürs Microfon. (obwohl ich diesen nur ganz unten auf die Prioritätsliste setze)

Gibt es da auch eine gewisse preisliche Grenze die man nicht unterschreiten sollte bei einem Interface? Kommen die Monitore dann direkt ans AXE FX oder an das Interface? (Sorry, für die doofen Fragen, aber das ist alles Neuland für mich)


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.2010 um 19:17.]



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